Für die meisten Hunde ist Silvester die schwierigste Nacht des Jahres. Lautes, unvorhersehbares Krachen bedeutet für ihr Gehirn seit jeher Gefahr – kein Training der Welt schaltet diesen Instinkt ab. Aber man kann die Nacht vorbereiten. Hier ist alles, was wir dazu wissen, an einem Ort.
Die Evolution hat Hunde nie auf Explosionsgeräusche vorbereitet. Was für uns ein Feuerwerk ist, ist für das Nervensystem eines Hundes ein akuter Bedrohungsreiz – und weil die Entwarnung fehlt, bleibt der Alarm oft Stunden aktiv. Typische Anzeichen: Hecheln und Zittern ohne Anstrengung, Verstecken oder Anklammern, Winseln oder totale Starre, Rückzug und Appetitlosigkeit am nächsten Tag.
Ein weit verbreiteter Irrtum: „Einfach ignorieren, dann hört es von selbst auf.“ Bei vielen Hunden verstärkt sich die Reaktion Jahr für Jahr eher, wenn nichts unternommen wird.
Nicht am 31. Dezember um 20 Uhr, sondern einige Tage vorher. Wer ein Ritual etablieren will, braucht Wiederholung – auch bei Hunden.
Ein ruhiger, verdunkelter Raum mit vertrauten Decken, möglichst weit weg von Fenstern. Radio oder Fernseher auf mittlerer Lautstärke dämpfen die Knaller. Die Tür bleibt offen, damit der Hund selbst entscheiden kann.
Hunde lesen ihre Menschen. Eigene Gelassenheit überträgt sich – hektisches Trösten eher nicht. Normal verhalten, normal sprechen, da sein.
Viele Hundehalter:innen bauen unsere Bachblüten-Globuli für Hunde als festen Baustein in die Vorbereitungstage ein – unters Futter gemischt, immer zur gleichen Zeit. Die Globuli sind alkoholfrei und als Ergänzungsfuttermittel gedacht. Sie ersetzen keine tierärztliche Behandlung; bei Hunden mit stark ausgeprägten Reaktionen ist die Tierarztpraxis die richtige Anlaufstelle, und zwar rechtzeitig vor dem Jahreswechsel.
Alle Schritte von der Woche davor bis zum Neujahrsmorgen, zum Ausdrucken: Silvester-Anleitung für Hundehalter.
Ergänzungsfuttermittel für Hunde. Kein Ersatz für eine ausgewogene Fütterung oder eine tierärztliche Behandlung. Bei auffälligem oder anhaltend verändertem Verhalten Ihres Tieres wenden Sie sich bitte an eine Tierarztpraxis.